Naturgebloggt

Naturschutz – weil's wichtig ist

Biodiversity News #73 erschienen

Es ist mal wieder Zeit um über den Tellerrand nach Großbritannien zu blicken und die wohl nischigste Kategorie hier im Blog zu befüllen. Obwohl es wirklich nur die Hardcore-Fans sind, interessiert sich doch jemand für den Naturschutz im Vereinigten Königreich. Daher kommt hier die Ausgabe #73 der Biodiversity News. Bei dieser Zeitschrift handelt es sich um eine Zusammenfassung der Naturschutzarbeiten auf der Insel des jeweils vergangenen Quartals. Schaut mal rein, auch wenn es euch nicht direkt betrifft, so sind doch wieder spannenden Projekte dabei.

Neues Onlineportal für den Gewässerschutz

Vorgestern jährte sich der International Coastal Cleanup Day zum dreißigsten Mal und wieder sammelten Tausende Feiwillige Unrat aus Meeren und Flüssen. Dieses Großereignis des Meeresschutzes hat der NABU e.V. zum Anlaß genommen, um in Kooperation mit dem Deutschen Kanu-Verband, dem Deutschen Segler-Verband sowie dem Verband Deutscher Sporttaucher ein neues Onlineportal ins Leben zu rufen bzw. der Öffentlichkeit vorzustellen.

Bildquelle: NABU e.V.

Bildquelle: NABU e.V.

Dieses hört auf den Namen Gewässerretter und bedient eine sehr wichtige Funktion. Der Meldung von Müll. Solltet ihr also auf euren Streifzügen durch die heimische Natur auf vermüllte Bäche, Seen, Flüße etc. stoßen, so habt hier ab sofort die Möglichkeit diesen Umsatand zu melden bzw. zu dokumentieren. Die so gewonnenen Daten könnt ihr auf einer interaktiven Karte anschauen. Auf diesem Wege werden nicht nur Inforamtionen veranschaulicht, es können auch Reinigungsaktionen organisiert und beworben werden. Der Vollstädnigkeit halber sei erwähnt, dass sich REWE im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit dem NABU an der Umsetzung des Projektes beteiligt hat (Quelle: NABU).

International Coastal Cleanup Day 2016

Der jährlich stattfindende Coastal Cleanup Day jährt sich heute zum bereits 30. Mal. Seit drei Jahrzehnten ruft die US Umweltorganisation Ocean Conervancy zu dieser Aktion. Waren es zu Beginn lediglich ein paar ambitionierte Freiwillige, so mauserte sich die Bewegung zur größten ehrenamtlichen Meeresschutzaktion unserer Zeit.

Schaut man sich das Ergebnis des letzten Jahres an, so kann man die Arbeit der Teilnehmer gar nicht hoch ggenug loben. 800.000 Akteure sammelten über 8 Tonnen Unrat aus Meeren und Flüssen und von Stränden.  Natürlich ist dies immer noch ein Tropfen auf dem heißen Stein abgesichst der Menge die jeden Tag neu in die Gewässer gespült wird. Seit 2010 beteiligt sich auch der NABU e.V. an der Aufräumaktion und koordiniert Sammelaktionen an diversen Stellen. Auf seiner Homepage findet ihr weiterführende Infos, Zahlen und Fakten.

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