Im Oktober 2015 beschloss die Bundesregierung dem Nagoya-Protokoll, dessen deutschsprachige Fassung ihr hier findet, beizutreten. Nun ist es mittlerweile Tradition, dass auf einen solchen Beschlus snicht gleich Taten folgen. Diese erfolgten nämlich erst heute in dem die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in New York die Unterlagen über einen Beitritt seitens Deutschland bei den Vereinigten Nationen hinterlegte. Mit dem Beitritt stellt sich Deutschland der Biopiraterie und setzt sich für die weltweite Bewahrung der biologischen Vielfalt ein. Vorwiegend mittels finanzieller Anreize. Hendricks kommentierte diesen Schritt mit den Worten: „Das Nagoya-Protokoll ist ein wichtiges und innovatives Instrument für den internationalen Naturschutz. Es würdigt den überragenden Wert, den eine intakte Natur für die Menschheit hat. Und es gibt Entwicklungsländern konkrete ökonomische Anreize zur Bewahrung ihrer Naturschätze. Wir wollen alles dazu beitragen, dieses multilaterale Abkommen mit Leben zu füllen.“ 

Im Protokoll selber werden Regeln für Forschung und Entwicklung  an Tieren, Pflanzen und anderen Lebewesen aus allen Regionen dieser Erde aufgeführt. Ferne werden die Vorteile solch genetischer Ressourcen aus- und abgewogen und zwischen Nutzern und Herkunftsländern geteilt. Mehr Infos auch zur Umsetzung in Deutschland findet ihr an dieser Stelle (Quelle: BMUB).