Heute komme ich mal mit einem Lesetipp um die Ecke. Seit einem guten viertel Jahr steht ein Buch auf meiner Liste, welches ich erst jetzt im Urlaub lesen konnte. Dafür aber auch ohne Unterbrechung und in einem Rutsch. In dem Erstlingswerk von Jürgen Feder, seines Zeichens Landschaftsgärtner und Hobby-Botaniker, dreht sich alles um die heimische Pflanzenwelt. Dabei bezieht sich „heimisch“ lediglich auf den Fundort. Aufgefallen ist mir der sympathische Nordmann aus Bremen im Januar 2013. Durch einen Zufall sah ich seinen Auftritt bei TV Total und musste schmunzeln. Auf den ersten Blick hat er zu hundert Prozent dem Stereotypen von uns Botanikern entsprochen. Mit seiner leicht kauzigen aber dennoch stets professionellen Art schaffte er es, die Themen Naturschutz und Botanik locker und spaßig zu vermitteln. Umso glücklicher war ich, als mir dieses Buch in die Hände fiel.

Der Schreibstil ist mindestens genauso locker wie sein Geplapper und führt entspannt durch  rund 320 Seiten. Dabei merkt man dem Autor seine Leidenschaft für das Thema an. Nie wird es langweilig und immer ist Platz für ein paar Anekdoten, die jeder Botaniker oder Naturfreund so oder in ähnlicher Art und Weise erlebt hat. Schaut euch mal seine Auftritte in Funk und Fernsehen an ( Link dazu findet ihr oben) und ihr werdet merken, es ist gar nicht so leicht, sich seiner energiegeladenen Art zu entziehen.  Das Buch hat natürlich einen „ernsten“ Hintergrund. In ihm werden Pflanzen in Bild und Schrift dargestellt und beschrieben. Ihr könnt es also durchaus verwenden um auf euren Streifzügen darin nachzuschlagen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle, die sich für das Thema interessieren und denen ein reines Fachbuch zu trocken ist. Frohes Schmökern.

Anmerkung: Dies ist ein objektiver und unentgeldlicher Meinungsbericht. Er steht in keiner Verbindung zum erwähnten Autor oder dem publizierendem Verlag. Ich bekomme dafür weder Geld- noch Sachleistungen oder Vergütungen in irgendeiner anderen Form. Weiter ist mit Herr Feder persönlich noch nicht begenet und stand auch während der Vorbereitung zu diesem Artikel nicht mit mir in Kontakt.