Die Naturschutz- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat gestern ihren Climate Change Performance Index veröffentlicht und dieser lenkt den Blick auf ein paar interessante Ansätze und Blickwinkel. Jan Burck, der Hauptautor, spricht von „Anzeichen für einen beginnenden Umbau der Energiesysteme“. Ebenso seinen 2013 und 2014 mehr Erneuerbare Energien installiert wurden als in den fossilen und nuklearen Bereichen zusammengerechnet. Die damit einhergehenden Gefahren und Folgen für die Umwelt muss ich ja an dieser Stelle nicht erneut aufwärmen.  Die durch Energie bedingten Emissionen stagnieren scheinbar 2014 – obwohl die Weltwirtschaft weiterhin stark anwächst. Der Index bezieht sich auf ein Ranking der jeweiligen Länder und deren Anteil an erneuerbaren bzw. fossilen Energien. Je nachdem wie das Verhältnis ist, desto günstiger schneiden sie ab.

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Spitzenreiter Dänemark konnte wiederholt das „Siegertreppchen“ für sich beanspruchen, Grund dafür seien Investitionen in „saubere“ Energien. Das Siegertreppchen steht deswegen in „“ weil es eigentlich der 4. Platz ist, den die Dänen sich da ergattert haben. Die Plätze 1 bis 3 bleiben erneut unbesetzt. Dafür tuen die Länder zu wenig um den Klimawandel ernsthaft zu stoppen.

Den Index gibt es wahlweise als Printausgabe für eine Schutzgebühr von 3,50 € oder online. Dabei werden die englischsprachigen Leser einen kleinen Vorteil haben, da auf deutsch lediglich die 8-seitige Zusammenfassung vorliegt. Zur deutschen Version  kommt ihr über diesen Link.