Foto: Thomas Engst

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Es ist mal wieder an der Zeit über ein Buch zu schreiben bzw. ebendieses meiner werten Leserschaft zu empfehlen. Nachdem ich bereits vor einiger Zeit schon einmal eine kleine Empfehlung zu einem Buch ausgepsrochen habe, kommt heute die Fortsetzung. Eine sehr liebe Person hat mit das heute zu erwähnende Buch zu Weihnachten geschenkt (vielen Dank an dieser Stelle und gerne mehr davon) aber leider erlaubte es mir meine Zeit nicht, es eher zu lesen. In den letzten zwei Tagen konnte ich dies aber dankenswerterweise nachholen. Es geht um Das geheimnisvolle Leben der Bäume von Peter Wohlleben. Aufgefallen ist mir der Autor in diversen TV-Formaten und konnte mich mich seiner Art, obwohl er ein Förster ist, überzeugen. Er setzt bei seinen Methoden nämlich auf Nachhaltigkeit und Naturschutz. Rückepferd statt Harvester heißt da die Devise. Wirft man einen Blick auf seine Liste geschriebender Werke so ist da schon einiges entstanden. In dem hier besprochenen Buch liegt der Fokus ganz klar auf dem Thema Wald. Es geht um seine Entstehung, sein Leben und Sterben und, und das vor allem, das „Zwischenmenschliche“ unter den Bäumen. Können Bäume sprechen? Lernen sie voneinander? Haben sie ein Gedächtnis oder gar eine Seele samt Bewusstsein? All das sind Fragen deren Antworten durchaus zu überraschen wissen.

Foto: Thomas Engst

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Aufgrund meines Berufes ist keine der Thesen für mich wirklich neu aber seine Begründungen, Beispiele und Sichtweisen auf die Dinge haben auch bei mir den ein oder anderen Aha-Effekt ausgelöst. Der Schreibstil ist sehr elegant und kurzweilig. So werden selbst komplexere Themen nicht langweilig. Langeweile ist dem Buch aber generell fremd. Der auf Kapiteln basierende Aufbau ist sehr gut strukturiert. Man wird mit allerhand Infos, die zu keiner Zeit überfordern, an das Thema Wald herangeführt und pro Seite lernt man etwas dazu. Elegant ist auch der Übergang zu den Kapiteln bzw. die Verflechtung derer. Einzig eine kleine Sache fiel mir persönlich negativ auf. Der Autor erwähnt an manchen Stellen die Douglasie und mir kommt es so vor als wenn ihr neophytischer Status zu wenig thematisiert wird. Aber das ist nur meine Meinung und schmälert das Lesevergnügen in keinster Art und Weise. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch nicht das letzte war, welches ich von Peter Wohlleben gelesen habe. Interesse geweckt, dann schaut mal auf seiner Internetseite vorbei oder ihr schaut ihn euch live on stage an.

Anmerkung: Dies ist ein objektiver und unentgeldlicher Meinungsbericht. Er steht in keiner Verbindung zum erwähnten Autor oder dem publizierendem Verlag. Ich bekomme dafür weder Geld- noch Sachleistungen oder Vergütungen in irgendeiner anderen Form. Weiter ist mit Herr Wohlleben persönlich noch nicht begenet und stand auch während der Vorbereitung zu diesem Artikel nicht mit mir in Kontakt.