Das Thema Ressourcenverbrauch und deren Beschränkung beschäftigen die Menschheit schon eine ganze Weile. Man ist sich der Endlichkeit bewusst und daher bestrebt die vorhandenen Materialen so gut wie möglich zu nutzen (dieser Gedanke muss in der clicky-bunti-Tech-Welt jedoch noch reifen) und hat auch den Faktor Umwelt fest im Blick. Schon lange wird nach einer Möglichkeit gesucht, den Verbrauch von bspw. Kunststoff zu verringern. Jedes Jahr gelangen Tonnen (!) von Plastikmüll in die Umwelt und richten dabei enormen Schaden an. Alleine in Deutschland beträgt der pro Kopf produzierte Plastikmüll ca. 70 kg pro Jahr.  Von dieser schier gigantischen Menge können lediglich 50 % (Schätzwert) recycelt werden. Der Rest geht durch Verbrennungsanlagen und damit einer erneuten Verwendung abhanden.

Professor Eugene Chen von Colorado State University gab sich mit der bisherigen Lehrmeinung, dass es aktuell chemisch nicht möglich sei, einen komplett wiederverwertbaren Kunststoff zu fabrizieren, nicht zufrieden und widerlegte mit seinem jüngsten Forschungsergebnis diese These. Der Chemiker war mit seinem Team in der Lage, einen erdölfreien und 100 % recycelbaren Kunststoff zu entwickeln. Die Basis bildet dabei das natürlich vorkommende  Monomer Gamma-Botyrolacton und ist auch die Grundlage für das Polymer, das alleine durch Erhitzung wieder in seine Moleküle zerlegt werden kann. Die genaue Beschreibung ist ausgesprochen chemisch und kann hier nachgelesen werden. Für den Laien sei gesagt, dass unter Wissenschaftlern das bei Raumtemperatur flüssige GBL bisher als nicht polymerisierbar. Das bedeutet, dass sich die einzelnen Moleküle nicht „verketten“ lassen. Prof. Chen hat nun aber eine Methode für genau das Problem gefunden. Die genaue Story gibt es bei den Kollegen vom IntelMagazin und soll an dieser Stelle nicht gemopst werden. Schaut doch mal auf deren Seite vorbei. Was sich da für Möglichkeiten in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz ergeben ist schon klasse. Also dann, Klickbefehl (Quelle: IntelMagazin)