Holzsteg ins Moor bei Gottesgab

„Grüne Autobahn“, so lässt sich das Naturschutzgroßprojekt Grünes Band sehr trefflich beschreiben. Auf dem ehemaligen Grenzstreifen, der in manchen Köpfen heute immer noch existiert, hat sich in den letzten 26 Jahren ein wahrer Hort der Artenvielfalt entwickelt. In einer neuen Ausbaustufe soll das 127 Kilometer lange Teilstück „Rodachtal – Lange Berge – Steinachtal“ angeschlossen werden. Die Umsetzung dazu wurde gestern beschlossen und steht in den Startlöchern. Ziel ist es, das Gebiet an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze, zwischen Bayern und Thüringen, in seiner Vielfalt an Lebensräumen und Arten zu erhalten. Die Bundesregierung fördert diesen Biotopverbund mit rund 7 Millionen Euro. Den entsprechenden Förderbescheid hat der parlamentarische Staatssekretät im Bundesumweltministerium, Florian Pronold, sowie die Präsidentin des BfN, Beate Jessen, an den für das Großprojekt gebildeten Zweckverband in Eisfeld übergeben. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein sogenanntes Leuchtturmprojekt, dessen Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus gehen. Ich wurde auf Tagungen schön häufger darauf angesprochen. Allerdings stehen solche Projekte nicht für den generellen Naturschutz. Wie dem auch sei, ich finde die Erweiterung des Grünen Bandes eine super Sache (Quelle: BMUB).