Naturgebloggt

Naturschutz – weil's wichtig ist

E-Book oder Buch?

Hallo ihr da draußen.

Heute ist es leider vorbei mit dem schöenen Wetter. Seit den frühen Morgenstunden windet und regnet es bei uns.
An sich keine schlimme Sache, komme ich doch endlich mal wieder dazu etwas zu lesen. Als ich so mein aktuelles Buch aus dem Regal hole, kommt mir die Frage in den Sinn, die wahrscheinlich schon so abgedroschen wie alt ist. E-BookReader oder Buch?

Ich gehöre zu den Leuten die sehr viele Bücher ihr Eigen nennen. Allein in meinem Arbeitszimmer sind es      2 1/2 Regale voll.  Aus Platzgründen schwebt mir schon länger der Wechsel zu E-Readern vor aber wie sieht es mit der Nachhaltigkeit oder Naturverträglichkeit solcher Geräte aus? Welcher Weg ist ressourcenschonend? 

Meine Gedanken dazu sind wie folgt: Bei einem Reader habe ich keinerlei Papier-, Tinten- oder Druckkosten, dafür benötigt das Gerät Strom, wenn auch alle 4 Wochen, und muss erstmal hergestellt werden. Das Gehäuse ist ja aus Plastik/Kunststoff. Bei einem Buch sind alle Materialien umweltverträglich. Das Papier wird sogar aus „Altpapier“ gewonnen und laut FSC überwacht. Jedoch benötigt ein haptisches Buch immer wieder diese Materialien wobei ein E-Book „körperlos“ ist. Die beiden größten Pluspunkte für das herkömmliche Buch sind also, meiner Meinung nach, dass es keinen Strom braucht und sich in der freien Natur über kurz oder lang zersetzen würde.

Was denkt ihr darüber? Lest ihr womöglich schon digital oder lehnt ihr ihr Kindle und Co. ab?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Vorheriger Beitrag

Fracking! Bald auch in Deutschland !?

Nächster Beitrag

Eine Bitte

  1. Guten Abend Ortwin,vielen Dank für deine Antwort. Ich habe bei Büchern einen ausgesprochenen Sammlertrieb und bringe es nicht übers Herz, die Bücher die ich habe zu verkaufen oder wegzugeben.Ich hatte auch mal eine Reportage gesehen, in der gezeigt wurde, wieviel REssourcen für Werbematerialen, die eh gleich in den Müll wandern, verbraucht werden.Schönen Abend noch,Thomas

  2. Moin, Thomas!Ich lese nur echte Bücher, und daß sehr schonend. Als Allergiker werden die allerdings nicht lange aufbewahrt, da sie ansonsten anfangen zu müffeln, sondern ruckzuck bei ebay verkauft – also mehrmals gelesen! Das ist m.M.n. deutlich umweltbewußter!! Außerdem sollte man berücksichtigen, wie oft der user (statt Leser 😉 a la Smartphone & CO. sicherlich die Technik anpassen wird (innovationsmäßig) und im Laufe der Zeit mehrere Geräte gekauft haben wird, was die Umweltbelastung sehr deutlich erhöht, denn das ist wie beim Auto oder PC: Die Herstellung wird ressourcenverbrauchend anfangs am schlimmsten ins Gewicht fallen!Geschäftlich übersandte Kataloge werden von uns abbestellt, mit dem Hinweis auf entsprechende Internetseiten mit gleichem Nutzen! Notfalls kündigen wir dem Lieferanten! (Habe mal in einer Umweltausstellung gesehen, wieviel Holz in kg für einen lächerlichen Katalog benötigt wird: Wenn ich richtig liege, war das das mind. das 10fache Gewicht des Kataloggewichts. Der Wahnsinn!)Geliebäugelt habe ich schon mal damit, aber man hat schon genug Mattscheiben vorm Gesicht und abends vorm Schlafen im Bett ist die Atmosphäre (Thriller & Horror 😉 beim Buch sicherlich unvergleichlich…

  3. Ich nutze PC und Laptop oft viele Stunden am Tag und schätze die damit verbundenen Möglichkeiten – aber ich möchte in meinen Bücher-Lese-Stunden nicht auch noch auf einen Bildschirm starren, auch im Wald am Baum lieber ein richtiges Buch in der Hand haben… und auch die Bücher in den Regalen in meiner Wohnung nicht missen 😉 Bücher können theoretisch komplett aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, das schaffen die verschiedenartigen „Lesegeräte“ nicht. Grüße aus dem sich ein bisschen wie November anfühlenden Mai in Brandenburg, immerhin ist's aber soooo schön grün! Ghislana

  4. Über die Kompatibilität mache ich mir eigentlich keine Gedanken. Bei den Kindle-Modellen von Amazon könnte ich es mir am ehesten vorstellen, dass sie irgendwann mal ein neues Dateiformat brauchen aber bei PlayBooks von Google nicht. Solange wie man ein passendes Endgerät hat (Tablet, Smartphone oder PC) sehe ich bei Google keine Probleme.

  5. ein richtiges Buch bleibt (vorerst) ein richtiges Buch. Vor allem, weil es ewig ist. Bei jeglichem elektronischen Kram kommt hinzu, das deren Hersteller immer wieder neue Geräte verkaufen wollen. Alte Geräte werden also irgendwann nutzlos. Weil entweder defekt oder für aktuelle e-Bücher nicht mehr kompatibel. Ansonsten sehe ich das auch wie Du.

Schreibe einen Kommentar

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén