Bestäuber wie Bienen und Hummeln haben dieser Tage kein leichtes Leben. Moderne Landwirtschaft und ein völlig kaputtes Naturverständnis vieler Menschen bringen sie an den Rand der Existenz. Dabei sind ihre Dienste (Ökosystemdiensleistungen) ein essenzieller Bestandteil eines jeden Ökosystems. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist es um die Hummeln und Bienen keinesfalls besser bestellt. Im Gegenteil. Dort gilt seit Neuestem eine Art von Hummel offiziell als „gefährdet“.

Bestäuber offiziell „gefährdet“

Wie National Geographic auf ihrer Seite berichtet, gilt Bombus affinis als erste Hummel in den USA als gefährdet. Die Bestände der 3000 Bienen- und 40 Hummelspezies sind seit den 1990er Jahren um bis zu 90 % eingebrochen. Gründe dafür sind Lebensraumverlust und mangelnde bzw. vergiftete Nahrung. Ob es sich bei dem Fall um ein bedauernswertes Einzelschicksal handelt oder ob es nur der Beginn einer Entwicklung ist, wird sich zeigen. Den Originalartikel findet ihr hier (Quelle: National Geographic).