Der Klimawandel. Unendliche Weiten. So oder so ähnlich könnte man den Zustand beschreiben. Selten hat ein Fakt die Wissenschaft und Bevölkerung gespalten. Das eine Lager bestreitet vehement seine Existenz, die Gegenseite übertreibt und malt den sprichwörtlichen Teufel an die Wand. Aber auch die größten Zweifler müssen sich den Anzeichen beugen. Ein solches Zeichen ist das Artensterben. Für gewöhnlich sterben pro tag Tausende Individuen von zumeist kleinen oder unbekannten Arten. Oft nimmt die Welt davonnicht einmal Notiz. Geht es einem bepelzten Tier mit runden Knopfaugen an den Kragen schaut die Welt schon etwas genauer hin. Wie in der National Geographic zu lesen war, geht es der Grasland-Melomys (Melomys rubicola) an den Kragen. Diese Art lebt ausschließlich auf einer einzigen Insel vor Australiens Küste. Die letzte Sichtung seitens eines Fischers liegt bereits 7 Jahre zurück. Seit 2009 ist die kleine Maus verschwunden, verschollen oder im schlimmsten Falle ausgestorben. Sollte der letzte Fall zutreffen, so wäre es das erste Säugetier, welches dem Klimawandel zum Opfer fällt. Als mögliche Ursache geben Forscher den Anstieg des Meeresspiegels an- Weltweit stieg dieser zwischen 1901 und 2010 um rund 20 Centimeter. Getreu dem Spruch „Wehret den Anfängen“ ist diese Entwicklung nur der Beginn. Daher ist es nun wirklich mal an der Zeit, dass sich die Entscheider dieser Welt zusammenreißen und an einem Strang zu Gunsten des Klimas ziehen. Bei anderen Sachen geht es doch auch (Quelle: National Geographic)