In einem vorangegangen Beitrag aus dem Monat Mai habe ich bereits über den Sinn und Zweck von Feldrand- oder Ackerrandsäumen geschrieben. Wer möchte, der kann den Beitrag hier noch einmal nachlesen.

Im Mai habe ich nur einen Teil der Versuchsflächen gemäht, wie die jetzt aussehen, seht ihr auf dem unteren Bild. Die Vegetation hatte also rund 3 Monate Zeit sich zu erholen und Kraft für das nächste Jahr zu sammeln.

©Thomas Engst

Bei dem Versuch gibt einen Teil der Flächen, die in der Jahresmitte gemäht werden müssen und welche, die erst im Herbst an der Reihe sind. Das habe ich im August/September gemacht und zeige euch auf dem folgenden Bild wie die Flächen nach der Mahd aussehen.

©Thomas Engst

Man erkennt auf den ersten und zweiten Blick so gut wie gar nichts mehr. Aber ich gebe euch mein Wort, im nächsten Frühling sieht es wieder schön bunt aus. Man sollte nur beachten, dass man bei Rosettenpflanzen ebendiese nicht mit erwischt.

Um keinen zusätzlichen Nährstoffeintrag zu bekommen, haben wir das Mahdgut abtransportiert und anderer Verwendung zugeführt. Ebenfalls besteht durch verbleibendes Mahdgut die Gefahr der Verfilzung. Diese Filzdecke wirkt sich erschwerend auf das Pflanzenwachstum in der kommenden Saison aus.
Ich glaube diese Mahd war meine letzte praktische Arbeit im Sommer 2013. Die nächsten Projekte sind alle in „Heimarbeit“ am PC (oder meinem Falle Chromebook) zu erledigen. 
In diesem Sinne…