Quelle: welt.de

Gestern berichtete ich im Blog über ein partielles Verbot von Fracking in flachen Gesteinsschichten.  Gabriel und Hendricks haben sich zu einem solchen Schritt entschlossen, um die Qualität des Grundwasser zu bewahren.
Nun hat sich auch EU-Kommissar Oettinger zu Wort gemeldet und Bedenken an dem Verfahren geäußert.
Er hat jetzt herausgefunden, dass diese Methode zur Energiegewinnung in Europa weniger lukrativ sei als im Land der begrenzten Unmöglichkeiten.

Laut Oettinger kann Europa lediglich 10% seiner Abhängigkeit von Gasimporten mittels Fracking ausgleichen.
Bis dahin hat mir sein Statement gefallen, aber er wäre nicht der Lobby-Günther wenn er nicht noch etwas zu sagen hätte. Weiter ermahnt er die Deutschen sich die Option dafür offen zu halten und nicht aus ideologischen Gründen dagegen zu sein. Man solle auch keine unbegründete Angst gegenüber neuen Techniken zeigen. Mir ist schleierhaft wie man die Bedenken der Bürger als „ideologisch“ abstempeln kann. Auswirkungen auf Natur und Umwelt, zu der auch der Mensch zählt, sind kaum erforscht. Aus den US of A rieseln mehr negative als positive Meldungen zu uns herüber. Wieder einmal wird mir etwas flau in der Magengrube, wenn ich bedenke in wessen Händen unsere Zukunft liegt.

Mal schauen welche Meinung er gerade abspult, wenn es konkret wird.