Die Überschrift des Beitrags sagt es schon. Der Golfstrom verliert an Kraft. Was auf den ersten Blick wie eine Hiobsbotschaft aus Wolfsburg anmutet, hätte jedoch gravierende Folgen, wenn dieser wichtige Strom in den Ozeanen dieser Welt zum Erliegen käme.

Entgegen vieler falscher Annahmen stammt der Golfstrom aus den Gefilden vor Westafrika, zieht einmal quer über den Atlantik, durchströmt die Karibik und sammelt dabei viel warmes Wasser ein, fließt anschließend entlang der Küste von Florida, kreuzt erneut den Atlantik Richtung Europa und erreicht schließlich den Nordatlantik südlich von Grönland.

Den Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), der US National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA und der Universität Madrid gelang nun eine wissenschaftliche Sensation, fanden sie nun den „Fingerabdruck einer Abschwächung dieser Meeresströmungen“ heraus und konnten dieses Verhalten erstmalig nachweisen.

Der Ozean südlich von Grönland habe sich deutlich abgekühlt, die Meeresregion entlang der US-Ostküste dagegen sei in den Messreihen ungewöhnlich warm gewesen.

Die ARD hat diesem, uns alle betreffenden Thema, eine ausführliche Seite gewidmet, die ich euch als Sonntagslektüre wärmstens empfehlen möchte. Hier geht’s zum Artikel im Original.