Würde man alles verfügbare Grundwasser an die Erdoberfläche pumpen, so hätte man eine 180 m dicke Wasserschicht vor sich bzw. unter sich. Dies untermalt einmal mehr den Fakt, dass unsere Erde ein richtiger Wasserkopf  planet ist. Jedoch wird diese Menge um ein Vielfaches kleiner, wenn man bedenkt, dass nur sechs Prozent „nachwachsen“. Forscher des Fachjournals „Nature Geoscience“ haben nun die erste globale Grundwasserkartierung vorgelegt und bringen erstaunliches hervor. So ist ein Großteil unseres Grundwassers fossil und daher schon seit Jahrmillionen im Untergrund vorhanden. Das hat zur Folge, dass es eben nicht so schnell erneuert werden kann, wie es der Mensch gerne hätte.

©Gleeson et al. / University of Victoria

©Gleeson et al. / University of Victoria

Wie in so ziemlich jedem Bereich ist der Mensch auch hier schamlos und gierig. Bisher geht man davon aus, dass bereits ein Drittel aller Grundwasservorräte aufgebraucht sind. Der Artikel weist ein paar interessante Denkweisen und Zahlen auf, die ich hier nicht einfach klauen möchte. Wer die Arbeit gemacht hat, der soll auch den Klick des Lesers bekommen. Seid also bitte so lieb und schaut, so es euch interessieren sollte, mal auf der Seite hier vorbei.