Naturgebloggt

Naturschutz – weil's wichtig ist

Kategorie: 2014 (Seite 1 von 79)

Vielen Dank und kommt gut 'rüber

So, es ist mal wieder soweit. Ein Jahr neigt sich dem Ende und ein neues steht bereits in den Startlöchern. In knapp 6 Stunden ist 2014 Geschichte. Manch einer ist froh darüber, für den anderen hätte es noch etwas weitergehen können. Schaue ich auf das vergangene Jahr zurück, so war es eines der besseren und produktivsten. Man könnte sogar sagen, dass es ein sehr schönes und gelungenes Jahr war. Sowohl beruflich als auch privat haben sich neue Wege und Möglichkeiten eröffnet. Jetzt aber gilt es aber erst einmal den Rest des Jahres ordentlich zu beenden. Ich für meinen Teil mache das mit meinen Lieben in Prag. Seit langem schon wollte ich der Perle an der Moldau mal einen Besuch abstatten. 2010 hatte es nicht geklappt aber nun, vier Jahre später, kommt Prag nicht mehr davon. Bevor es nachher in die City geht möchte ich aber noch die Chance ergreifen mich bei euch zu bedanken.  Bereits zum zweiten Mal sitze ich an einem Jahresend-Beitrag des Blogs und bin immer noch sehr überrascht von den Kommentaren, Kritiken und Anregungen die im Laufe des Jahres zusammen gekommen sind. Ohne euch, liebe Leser/-innen, wäre das alles hier sinnlos bzw. nich einmal halb so schön. 2014 war nun das erste Jahr, welches ich von vorne bis hinten durchgebloggt habe. Ich hoffe, dass die Themen euch gefallen haben und bedanke mich auch für die so entstandenen Diskussionen. Wenn ihr mögt, könnt ihr mich ja mal wissen lassen wo ihr den Jahreswechsel begeht. Eventuell ist einer von euch auch in Prag und steht nachher genau neben mir. Wie dem auch sei, ich wünche euch und euren Lieben alles Gute und Gelingen bei allen großen und kleinen Vorhaben und verbleibe mit den Worten: Einen guten Rutsch und kommt gut ‚rüber.
Blick von der Karlsbrücke auf den Hradčany

Erneut ein Wolf erschossen

Der (womöglich) letzte Beitrag in diesem Jahr ist leider keiner von der guten Sorte. Vergangenen Sonntag wurde in Brandeburg an der Landesgrenze zu Sachsen wiederholt ein toter Wolf aufgefunden. Bei dem an Schussverletzungen gestorbenen Tier handelte es sich um eine junge Wölfin. Das Makabre an diesem Fall jedoch ist der abgetrennte Kopf. Wie die Polizei mitteilte, sei dieser als Trophäe mitgenommen wurden. Laut Polizei und Umweltamt soll diese tat bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag verübt wurden sein. Soviel also zur friedlichen Weihnachstzeit. Das von Wölfen am dichtesten besiedelte Gebiet Brandenburges ist die Lausitz. In der Nähe von Hirschberg muss die Tat erfolgt sein.  Laut dem Naturschutzbund Brandenburg (Nabu) ist der aktuelle Fall der sechste in diesem Jahr in Brandenburg bei dem ein Wolf von Menschenhand getötet wurde. Da es sich bei Wölfen um nach allen Regeln der Kunst geschützen Tieren handelt, ist das Töten oder Fangen eine Straftat die ein bis zu 50.000 Euro großes Loch in eure Haushaltskasse reißen kann. Aktuell ermittelt Polizei und das Landesumweltamt. Wie jedes Bundesland, was mit Wölfen in Kontakt kommt, hat auch Brandenburg einen (recht guten) Wolfsmanagementplan. Dieser regelt den Umgang mit Gevatter Isegrim und gilt als Richtlinie für die Lösung von Konflikten bzw. regelt die finanzielle Hilfen im Falle eines Falles. Mir ist schleierhaft wieso der Mensch so borniert ist. Allenthalben verlangen wir von Tieren, dass sie sich unserer Umwelt anpassen. Sie sollen mit für sie komplett neuen Bedingungen klar kommen. Nur der Mensch selber ist von allen Fehlern befreit und muss sich keinen Deut an die veränderte Situation anpassen. In meinen Augen eine Ungerechtigkeit ohnegleichen. Nach aktuellen Schätzungen leben in Brandenburg derzeit zwölf Rudel , zwei Paare und zwei Einzeltiere (Quelle: Berliner Zeitung).

Walklapse ausprobiert

Wer regelmäßig im Blog vorbeischaut oder mir auf den gängigen sozialen Plattformen folgt, der wird wissen, dass eines meiner Hobbys die Fotografie bzw. Timelapse ist. Hin und wieder befeuere ich Twitter oder Instagram mit Bildern von vor oder hinter der Kamera. Gestern habe ich mich nun mal an ein neues Gebiet der Zeitraffer gewagt. Dem Walklapse. Anders als man denken könnte handelt es sich dabei nicht um Handgreiflichkeiten gegenüber Meeresbewohnern sondern ist ein bewegter Film im Zeitraffer.  Auf Twitter und Co habe ich gestern den ersten Versuch gezeigt und habe eine Menge an Anregungen und Fragen bekommen. Der Großteil wollte wissen, wie so eine „animierte“ Kamerafahrt eigentlich entsteht. Das möchte ich an dieser Stelle mal erläutern. Oder es zumindest versuchen.
Bei einem statischen Zeitraffer positioniert man die Kamera mittels Stativ objektfixiert und lässt sie, per Intervalometer, über einen Zeitraum Bilder aufnehmen. In dieser Zeitspanne stellt man die Technik so ein, dass alle X Sekunden ein Bild gemacht wird. Später wird mittels Software aus den Einzelbildern der fertige Film gerendert. Ich nutze meistens 25 Bilder / Sekunde als Abspielgeschwindigkeit. Wenn die Kamera einmal steht und ausgerichtet ist, kann man nichts mehr falsch machen. Selbst kleinere Wackler durch Windböen werden später am PC kaschiert. Anders sieht die Sache bei einem Walklapse aus. Dabei muss die Kamera zwischen den Aufnahmen um ca. 10-15 cm weiter gerückt werden. Wichtig ist dafür eine saubere Linienführung am Zielobjekt. Dazu ist es ratsam die Kamera entlang einer (gedachten) Linie zu bewegen.Um das Ganze etwas aufzupeppen können im Vordergrund durchaus „störende“ Objekte durchs Bild rauschen. Sträucher oder andere linsennahe Objekte geben dem Film einen etwas plastischeren Touch. Nun ist der obere Film alles andere als perfekt, ist ja auch nur ein erster Versuch. Jedoch gibt er, so hoffe ich, einen kleinen Ausblick auf das, was möglich ist.

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