Naturgebloggt

Naturschutz – weil's wichtig ist

Kategorie: 2015 (Seite 1 von 57)

Frohe Weihnachten und vielen Dank

Völlig unerwartet hat sich wiederholt am 24. Dezember Weihnachten eingestellt. Obwohl es vor der Türe eher wie Ostern aussieht habe ich doch schon den einen oder anderen Weihnachtsmann gesehen. Da scheint es also zu stimmen. In diesem Sinne möchte ich mich bei allen Lesern für das entgegengebrachte Interesse und die unzähligen Kommentare bedanken. Auch wenn die Kommentarfunktion hier im Blog eher selten genutzt wird, so sind auf Twitter, Facebook, Google Plus etc. mitunter sehr schöne Gespräche und Diskussionen entstanden. Ich gebe mein Bestes, damit es so in 2016 weitergeht. Blickt man auf das vergangene Jahr zurück, so hat sich doch eine Menge getan. Die Energiewende steckt zwar immer noch fest, dafür sind wir in Sachen Klimawandel und Klimaschutz einen großen Schritt weiter. Im Folgejahr wird sich dann die Umsetzung zeigen und bewähren müssen. Aber auch wenn das alte Jahr noch nicht gänzlich abgehakt ist, lugt doch schon 2016 um die Ecke. Auch in dem nächsten Jahr wird Naturschutz gemacht. Der Bundes Naturschutztag in Magdeburg ist nur ein Highlight der Szene.

Euch, meinen Lesern, gilt wie schon im Vorjahr mein Dank und meine besten Wünsche für heute Abend und die folgenden Feiertag sowie den Rutsch ins neue Jahr. Es war mir wie immer eine Freude für eich bloggen zu dürfen und mit euch ins Gespräch zu kommen.

Bleibt sauber, anständig und haltet die Ohren steif. Ich verabschiede mich bis zum 4. Januar in den Winterurlaub.

Wir lesen uns im neuen Jahr.

Frage des Monats Dezember 2015 – eine Auswertung

Fragezeichen_hellSeit Dezember gibt es hier die #FragedesMonats, bei der die Lesermeinung im Mittelpunkt steht und ich so einen kleinen Einblick in die Sichtweise auf diverse Themen meiner geschätzten Leserschaft bekomme. Den Anfang machte die Frage, passend zum Anlass am heutigen Abend, wie wichtig euch Nachhaltigkeit bei Geschenken bzw. deren nachhaltige Produktion ist. An der ersten Umfrage haben sich knapp 20 Leser beteiligt. Deutlich mehr Atworten haben mich in den sozialen Netzwerken erreicht aber die spielen in der Auswertung keine Rolle. Wie man erkennen kann, habe ich eine sehr vorbildliche Leserschaft. Immerhin geben 58 % an, dass sie bei Geschenken auf Nachhaltigkeit achten. 21 % bemühen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten darum und nur 5 % legen darauf keinen Wert. Weitere 5 % machen ihr Kaufverhalten vom Preis abhängig. Das ist daher interessant, weil nachhaltige Produkte nicht zwangsläufig teurer sein müssen.

Für die nächste Frage des Monats, wünsche ich mir etwas mehr Beteiligung an der Umfrage an sich und bedanke mich allen Teilnehmern.

Besserer Schutz für Schweizer Moore

Seit einer Weile macht die geplante Erhöhung der Staumauer des Flusses Grimsel in der Schweiz die Runde durch den Naturschutz unserer Nachbarn. Sollte das Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden, würden wertvolle Moorbiotope geflutet werden und somit viele spezialisierte Arten verloren gehen. Die jeweiligen Umweltverbände der Schweiz sind daher vor Gericht gezogen und haben genau diese Tatsache vorgebracht. Laut einer Meldung des WWF hat sich nun das Verwaltungsgericht in Bern gegen dieses Vorhaben ausgesprochen und begründet es damit, dass dieses Bauprojekt nicht mit dem laut Verfassung erforderlichen Moorschutz vereinbar sei. Genau darauf haben die Verbände gesetzt. In der Schweiz sind Moore seit 1987 durch die Rothenthurm-Volksabstimmung per Verfassung geschützt. Dieser Schritt war zweifelsohne einer in die richtige Richtung. In einem vorangegangenen Beitrag erwähnte ich bereits die Besonderheit sowie die Rolle von Mooren bei Klima- und Artenschutz. Viele gefährdete, weil hoch spezialisierte, Tiere haben sich den Lebensraum Moor zur Heimat gemacht und sind auf diese extremen aber konstanten Bedingungen angewiesen. Ebenfalls haben die Moore in der Schweiz mit demselben Problem wie hiesige Moore zu kämpfen. Dem Menschen. Ihm ist es zu verdanken, dass nur noch ein Bruchteil von ihnen übrig ist. Mit dem aktuellen Urteil hat ein Gericht erneut bewiwsen, dass Naturschutz durchaus seine Gründe und Möglichkeiten hat. Jetzt muss es nur noch der Mensch begreifen (Quelle: WWF Schweiz).

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