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Naturschutz – weil's wichtig ist

Kategorie: Biodiversität (Seite 1 von 22)

Insektensterben eine Folge des Naturschutzes?

Das Thema Insektensterben ist doch noch nicht wieder in der Versenkung verschwunden. Da hatte ich letztens einen Falschen Eindruck. Gestern Abend stieß ich in meiner Twitter Timeline auf eine interessante weil ungewohnte Diskussion. Ein ebenfalls im Naturschutz engagierter User verlinkte einen Beitrag, der die These in den Raum stellt, dass der heutige Naturschutz eine Mitschuld an der Misere habe.

Naturschutz schuldig am Insektensterben?

Verfasst hat den Vortrag Werner Kunz der Uni Düsseldorf. Da ich den guten Mann leider nicht kenne und bei dem Vortrag an sich nicht dabei war, kann ich mir nur ein Bild dessen anhand der Folien machen.

Diese sind in meinen Augen etwas zwiespältig. Manchen seiner Thesen kann ich Recht geben. Der Naturschutz konzentriert sich zu sehr auf Schutzgebiete, gefährdete Arten und Prestigeobjekte.

Dies ist einerseits dem Einwerben von Geldern geschuldet, andererseits kommt es der öffentlichen Wahrnehmung nur so vor. Ebenfalls hat er recht, wenn es heißt, der Naturschutz pflegt manche Flächen kaputt.

Andernfalls macht er es sich aber auch sehr einfach indem er den modernen Naturschutz nur auf die Ausweisung von Schutzgebieten bezieht und die vielfältigen Arbeiten in der Landschaft unter den Tisch fallen lässt.

Ich möchte aber an dieser Stelle nicht so sehr in das Bewerten abdriften, vielmehr interessiert mich eure Meinung. Ist der Naturschutz in seiner aktuellen Form am Artensterben mitschuldig oder zumindest beteiligt?

Insektensterben – ein hausgemachtes Problem

Es kam wie es kommen musste. Nach dem obligatorischen Aufschrei und etwas höher als sonst schlagenden Wellen in den Medien ebbte das Interesse rund um das Insektensterben wieder ab. Mittlerweile hört man nur noch vereinzelte Meldungen in den Nachrichten. Dabei ist noch längst nicht alles zu dem Thema gesagt und ich hoffe, dass derweil ich diese Zeilen schreibe, eifrig im Hintergrund an einer langfristigen Lösung des Problems gearbeitet wird.

Insektensterben gilt als Warnung der Natur

Warum ich dieses Thema erneut im Blog anschneide hat einen ganz klaren und einfachen Grund. In meiner Filterblase geisterte heute ein etwas längerer Artikel auf der Seite der GEO-Redaktion auf.

Seinen Ursprung hat der Artikel in der Ausgabe 03/2017 des GEO-Magazins und liegt damit zeitlich weit vor den Enthüllungen der für Aufsehen sorgenden Studie der vergangenen Wochen.

Mir ist er damals aus unerklärlichen Gründen durch die Lappen gegangen, passt nun aber in den allgemeinen Konsens und soll an dieser Stelle nicht unterschlagen werden. Hätte man diesen Artikel bereits im Frühjahr 2017 gelesen, so hätten die Ergebnisse der jüngsten Zeit nur für ein müdes Achselzucken gesorgt.

Nehmt euch ruhig mal die Zeit und lest die verlinkten Zeilen aufmerksam durch, wir alle hätten viel eher viel schlauer sein können.

Hier geht’s zum GEO-Artikel: Pestizide und das Ende unserer Insekten.

Expertenmeinungen zum Insektensterben

Das mit den heutigen Insektenbeständen etwas nicht stimmt dürfte mittlerweile bei jedem angekommen sein. Letzte Woche machte das Thema die Runde und wurde von der Journaille eifrig aufgegriffen. Es war sogar so ein kurzzeitiger Hype, dass es in den Abendnachrichten behandelt wurde. Nun muss sich zeigen, wie ernst es den verschiedenen Akteuren mit der Lösung des Problems ist. An dieser Stelle möchte ich nicht weiter auf die Thematik und seiner Auswirkungen eingehen. Dazu habe ich mir bereits in einem gesonderten Artikel Luft gemacht.

Experten äußern sich zum Insektensterben

Zugegeben, die Thematik in ihrer Gänze ist für den Außenstehenden schon etwas komplex und die dargelegte Studie liest sich alles anderer als eingängig. Dennoch lohnt sich ein Einarbeiten in die Thematik, da sich diese in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch deutlich verschlechtern wird.

Um in ein neues Thema hineinzukommen helfen mir immer andere Sichtweisen und Denkansätze. Vielleicht ist es bei euch ähnlich. Daher habe ich mal einen Link für euch parat, der die Meinungen diverse Granden des deutschen Naturschutzes zu dieser Problematik aufzeigt.

Nehmt euch ruhig mal die Zeit und lest den Beitrag des Science media centers germany. Zu finden an dieser Stelle.

Auf das Bild klicken um zum Artikel zu gelangen.

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