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Naturschutz – weil's wichtig ist

Kategorie: Klimawandel (Seite 1 von 12)

CO2-Dünger aus der Luft gewinnen

Ein weißes Logo mit grüner Umrandung, welches den Schriftzug CO2 zeigt.Das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid oder salopp CO2 genannt, ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Durch anhaltende Emmissionen verändert dieses Gas langsam aber sicher die Umwelt. An sich wäre es schon lange Zeit für ein Umdenken aber die Faulheit und Borniertheit Bequemlichkeit der Menschen machen einen Wandel schwer. Zum Glück sind nicht alle Köpfe so lustlos, sondern suchen nach Lösungen um mit dem aktuellen Überschuss an CO2 Gutes zu tun. Aus diesem Ansinnen ist in der Schweiz eine Weltpremiere entstanden. Wenn das nicht Schule macht…

CO2-Dünger aus der Luft gewinnen

Im schweizerischen Hinwil wird  zum ersten Mal für kommerzielle Zwecke der Umgebungsluft CO2 entzogen, gefiltert und in einem nahen Gewächshaus als Düngemittel genutzt. Damit zeigt die Schweiz, wenn sie nicht gerade Statbäume in Zürich abholzen lässt, dass keine Idee zu utopisch ist.

Ort des Geschehens ist die Müllverwertungsanlage des Zweckverbands Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) in Hinwil. Auf deren Dach verrichten 18 Ventialtoren ihren Dienst und saugen kontinuierlich die Umgebungsluft an. Die Kollegen von naturschutz.ch haben diesem Novum einen ausführlichen Beitrag gewidemt, den ich euch an dieser Stelle verlinke und ans Herz lege.

Eine morgendliche Aufnahme von Industrieanlagen.

Korallenbleiche aus dem All

Veränderungen im  Klima machen auch vor den Ozeanen und Meeren nicht halt. sehr viele der darin lebenden Organismen sind an spezielle klimatische Bedingungen angepasst und reagieren bereits auf kleinste Schwankungen sensiblen. Ein solch hochkomplexer Lebensraum sind bspw. Riffe. Das wohl berühmteste Riff vor der Küste Australiens hat bereits seit lnägerer Zeit mit den ersten Auswirkungen des Kliamwandels zu kämpfen. Aber auch die momentane Lebensweise der Menschen machen den Great Barrier Reef von Australien schwer zu schaffen.

Korallenbleiche höchst problematisch

Eine aktuelle Bilderstrecke des europäischen Sentinel 2-A Satelliten zeigt die Ausmaße der vorherrschenden Korallenbleiche. Das insgesamt 350 ha große Riff hat bereits große Teile an diese Erscheinung verloren. Zwar war dies in der Vergangenheit auch bereits zweimal der Fall und das Riff konnte sich nach langer Zeit davon erholen, jedoch waren es nie solche Ausmaße und spurlos gehen solche Beeinträchtigungen auch nicht vorüber. Die Hintergründe zum Korallensterben habe ich bereits in einem früheren Beitrag beschrieben. Die Bilder des Sentinel-Satelliten gibt es bspw. drüben bei den Kollegen von Spiegel Online. Klickt euch da mal rein.

 

Klimaschutz wirkt sich günstig auf Wirtschaft aus

Ein oftmals vorgebrachtes Argument gegen den Klimaschutz sind die vermeintlich zu hohen wirtschaftlichen Einbußen. Es wird der Wegfall von Arbeitsplätzen sowie die Aufgabe des errungenen Fortschrittes beanstandet. Sicherlich muss man solche Argumente ernst nehmen aber sie sollten keinesfalls das naturverträgliche Handeln bestimmen. Eine aktuelle OECD-Studie schickt sich nun an, den Klimakritikern etwas Wind aus den Segeln zu nehmen.

Klimaschutz bringt Wachstum in alle G20-Länder

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) legt in ihrer neuesten Studie ganz schön vor. Die Kernaussage ist bestimmt nicht wohlfeil in den Ohren mancher Klimaleugner. Investitionen in Klimaschutz fördern wirtschaftliches Wachstum, unterlassener Klimaschutz führt zu Wachstumseinbußen“, bringt es die Studie auf den Punkt. Das Papier, welches jüngst in Berlin präsentiert wurde, mit dem passenden Titel „Investieren in den Klimaschutz, investieren in Wachstum“, wurde vom Bundesumweltministerium unterstützt und zeigt, dass eine Klimaschutzpolitik, die struktur- und fiskalpolitisch unterfüttert wird, sich auf die volkswirtschaftliche Leistung aller G20-Staaten positiv auswirkt.

Klimaschutz fördert Artenvielfalt

Einen schalen Beigeschmack hat die Studie allerdings. Es wird mit keiner Silbe über das Wachstum der Biodiversität gesprochen. Schon klar, es muss vor allem die Wirtschaft bei den Hörner gepackt werden aber wieso muss sich alles um das finanzielle Wachstum bzw. die Sicherheit des Kapitals gehen. Kann man nicht einfach in Klimaschutz investieren, weil wir es der Biodiversität auf Erden schuldig sind? Allem Anschein nach geht Klimaschutz nur, wenn die Wirtschaft abgesichert ist,. Sind eine Neuausrichtung und naturveträgliche Denkweisen denn kein Grund das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen (Quelle: BMUB)?

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