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Naturschutz – weil's wichtig ist

Kategorie: Klimawandel (Seite 1 von 13)

Tanne ist Trumpf im Klimawandel

Als eine der größten und komplexesten Herausforderungen unserer Zeit gilt der Klimawandel. Während sich die Politik abmüht halbherzige Ideen und unausgegorene Handlungsweisen unter das Volk zu mischen, schreitet die Veränderung der heimsichen Natur unaufhaltsam voran. Besonders eifrig ist der Forst, denn hier hat der Waldumbau, hin zu einem an die Klimaveränderungen angepassten Wald, längst begonnen.

Klimawandel und Natur im Wettlauf gegen die Zeit

Die globale Klimaerwärmung rast voran. In einem für Flora und Fauna ungewohnten Tempo verändern sich die seit Jahrhunderten mehr oder weniger konstanten Lebensbedingungen. Während die Faune aufgrund ihrer Flexibilität noch einigermaßen schnell reagieren kann, sind Pflanzen und besonders Bäume aufgrund ihrer Unbeweglichkeit sowie langen Generationszeit benachteiligt. Die behäbigen Arten sehen sich der Gefahr ausgesetzt, einer Umgebung, die zunehmend lebensfeindlicher wird, nicht mehr entkommen zu können. Ein Forscherteam aus der Schweiz hat untersucht, ob dieses Szenario eines Tages Wirklichkeit werden kann oder ob es nur eine Vermutung bleibt.

Sankt Ottilien Freiburg

Gehen oder bleiben – Anpassung oder Flexibilität

Für diesen Versuch haben die Wissenschaftler 16.000 Tannen, Fichten und Buchen aus unterschiedlichen Klimaregionen der Schweiz unter die Lupe genommen. Um vergleichbare Aussagen treffen zu können, wuchsen sie alle unter den gleichen klimatischen Bedingungen auf und wiesen zum Teil starke lokale Anpassungen auf.

Die Kollegen von naturschutz.ch haben dazu einen ausführlichen Beitrag verfasst, den ich euch an hier verlinke. Nur soviel sei gesagt, die Tanne hat durchaus gute Chancen als Siegerin hervorzugehen. Zumindest in der Schweiz. Nach Deutschland muss sie erstmal wieder kommen. Wie sich der Lebensraum Wald in Zukunft verändert wird ist eine spannende Frage und wird sicherlich kontrovers diskutiert werden. Schon jetzt pflanzen Forstwirte standortfremde Gehölze wie Rot-Eiche oder Douglasie und verfälschen damit einen über Jahrhunderte entstandenen Lebensraum. Obendrein dringen invasive Neophyten wie Robinie oder die Spätblühende Traubenkirsche in die heimischen Wälder und aus heutiger Sicht sind sie gekommen um zu bleiben.

CO2-Dünger aus der Luft gewinnen

Ein weißes Logo mit grüner Umrandung, welches den Schriftzug CO2 zeigt.Das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid oder salopp CO2 genannt, ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Durch anhaltende Emmissionen verändert dieses Gas langsam aber sicher die Umwelt. An sich wäre es schon lange Zeit für ein Umdenken aber die Faulheit und Borniertheit Bequemlichkeit der Menschen machen einen Wandel schwer. Zum Glück sind nicht alle Köpfe so lustlos, sondern suchen nach Lösungen um mit dem aktuellen Überschuss an CO2 Gutes zu tun. Aus diesem Ansinnen ist in der Schweiz eine Weltpremiere entstanden. Wenn das nicht Schule macht…

CO2-Dünger aus der Luft gewinnen

Im schweizerischen Hinwil wird  zum ersten Mal für kommerzielle Zwecke der Umgebungsluft CO2 entzogen, gefiltert und in einem nahen Gewächshaus als Düngemittel genutzt. Damit zeigt die Schweiz, wenn sie nicht gerade Statbäume in Zürich abholzen lässt, dass keine Idee zu utopisch ist.

Ort des Geschehens ist die Müllverwertungsanlage des Zweckverbands Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) in Hinwil. Auf deren Dach verrichten 18 Ventialtoren ihren Dienst und saugen kontinuierlich die Umgebungsluft an. Die Kollegen von naturschutz.ch haben diesem Novum einen ausführlichen Beitrag gewidemt, den ich euch an dieser Stelle verlinke und ans Herz lege.

Eine morgendliche Aufnahme von Industrieanlagen.

Korallenbleiche aus dem All

Veränderungen im  Klima machen auch vor den Ozeanen und Meeren nicht halt. sehr viele der darin lebenden Organismen sind an spezielle klimatische Bedingungen angepasst und reagieren bereits auf kleinste Schwankungen sensiblen. Ein solch hochkomplexer Lebensraum sind bspw. Riffe. Das wohl berühmteste Riff vor der Küste Australiens hat bereits seit lnägerer Zeit mit den ersten Auswirkungen des Kliamwandels zu kämpfen. Aber auch die momentane Lebensweise der Menschen machen den Great Barrier Reef von Australien schwer zu schaffen.

Korallenbleiche höchst problematisch

Eine aktuelle Bilderstrecke des europäischen Sentinel 2-A Satelliten zeigt die Ausmaße der vorherrschenden Korallenbleiche. Das insgesamt 350 ha große Riff hat bereits große Teile an diese Erscheinung verloren. Zwar war dies in der Vergangenheit auch bereits zweimal der Fall und das Riff konnte sich nach langer Zeit davon erholen, jedoch waren es nie solche Ausmaße und spurlos gehen solche Beeinträchtigungen auch nicht vorüber. Die Hintergründe zum Korallensterben habe ich bereits in einem früheren Beitrag beschrieben. Die Bilder des Sentinel-Satelliten gibt es bspw. drüben bei den Kollegen von Spiegel Online. Klickt euch da mal rein.

 

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