Naturgebloggt

Naturschutz – weil's wichtig ist

Kategorie: Nachhaltigkeit (Seite 2 von 37)

Meeresatlas 2017 erschienen und zeigt den schlechten Zustand der Meere

Alles Leben kommt bekanntlich aus dem Meer und noch heute übt dieser Lebensraum eine ungeheuere Faszination auf uns Menschen aus. Die Unterwasserwelt ist zum größten Teil unerforscht und steht schon alleine deshalb im Fokus der Wissenschaft. Dennoch muss sich das Meer allerhand Schandtaten seitens Menschen gefallen lassen. Verschmutzung und Raubbau machen auch vor ihm nicht Halt.

Meeresatlas 2017: Daten und Fakten über den Umgang mit dem Ozean

Das Meer dient, wie viele denken, nicht nur dem persönlichen Vergnügen. Ohne die Meere wäre kein Leben auf der Erde entstanden. Ferner regulieren die Wasserflächen der Erde das KLima, ähnlich wie die Wälder. Aber auch als Grundlage für Nahrung und Energie müssen die Ozeane herhalten. Oftmals sehr zu ihrem Leidwesen. Überfischung, Raubbau und Verschmutzung setzen den Unterwasserlebensräumen sehr zu. Daher ist eine Umstellung auf nachhaltige und schonende Wirtschaftsweisen mehr als angeraten. Genaud a setzt der Meeresatlas 2017 an. Er liefert Fakten, Daten und Zusammenhänge für eine umweltvertägliche Nutzung der Meere.Mit mehr als 50 farbigen Illustrationen wird der schlechte Zustand der Weltmeere aufgezeigt und auf Lösungen hingewiesen. Aber am Ende liegt es doch wieder an uns (Quelle: Heinrich Böll Stiftung).

Meeresatlas 2017 kostenfrei bestellen.

 

Gleichbleibender Ertrag bei weniger Pestiziden

Silhouette. Getreide. Ähre, Weizen, LandwirtschaftDie moderne Landwirtschaft ist für viele Seketalarten eine große Bedrohung. Nicht selten wird sie gar als Massenmörder der Biodiversität bezeichnet. Durch den Einsatz von synthetischen Düngern, Giftstoffen und Pflanzenschutzmitteln wird die Flora und Fauna an den Rand der Existenz getrieben. Besondern Bestäuber wie Hummeln und Bienen bekommen die volle Tragweite dessen zu spüren. Doch der Agrarflächendesigner von heute folgt damit nur einer immer enger werdenden Spirale in der Marktwirtschaft. Aber ist ein Einsatz von Pestiziden wirklich notwendig, um einen hohen Ertrag zu erhalten? Das muss nicht sein.

Weniger Pestizide mindern nicht den Ertrag

Glaubt man einer aktuellen französischen Studie, in der ca. 1000 Bauernhöfe in ganz Frankreich auf den Einsatz von Ackergiftstoffen im Zusammenhang mit ihrer Produktivität hin untersucht wurden, so spielt der Einsatz und die Menge von genutzten Pestiziden in Sachen Wirtschaftlichkeit gar keine so große Rolle. Im Rahmen der Untersuchung wurden nicht biologisch wirtschaftenden Höfen mit Bio-Höfen verglichen. Das Ergebnis ist durchaus überraschend. Rund 25 % der Bauern könnten weniger Pestizide spritzen, ohne Verluste befürchten zu müssen. Der Einsatz von Insektiziden könnte sogar um ca. 94 % gesenkt werden. Sollte dies tatsächlich zutreffen, dann hätte das Hauptargument, Pestizide einzusetzen, endlich ausgedient.

Die Kollegen von naturschutz.ch haben das Thema ebenfalls aufgegriffen und es etwas ausführlicher dargestellt. An dieser Stelle die Verlinkung dahin.

Wälder – Lebensraum als Kapitalanlage

Wald ist für uns allgegenwärtig. Deutschland ist dieser Tage so waldbestanden wie noch nie. Zahlreiche Schutzbemühungen und Aufforstungen sorgen für einen grünen Glanz in der Republik. Nur leider ist der Glanz an vielen Stellen verblasst. Denn Unmengen an Holz fallen der Säge zum Opfer und das sogar in ausgewiesenen Schutzgebieten.

Wälder auch in Schutzgebieten gefährdet

Seit ein paar Tagen sorgt ein Artikel der Zeit in meiner Filterblase für ganz ordentlichen Wind. In dem Beitrag geht es um die Ausbeutung der Wälder durch die Eigentümer. Die Profitgier hält die Besitzer nicht einmal davon ab, auch in Schutzgebieten die Säge aufheulen zu lassen und Festmeter um Festmeter aus dem Bestand zu holen. Vor ein paar Jahren passierte solch Schauspiel auch nahe meiner Haustür. Der zuständige Landesforstbetrieb bediente sich am Holz eines geschützten Auwaldes. Klar waren Strafgelder fällig aber die bringen die Natur auch nicht wieder zurück. Ebenso ist es dieser Tage kaum möglich, einen unverschmutzten Waldabschnitt zu finden. Viele Menschen haben das Bewusstsein für die Wälder verloren und betrachten diese wichtigen Lebensräume vielmehr als Müllkippen anstatt wichtiger Bausteine eines komplexen Ökosystems. Das muss sich vordergründig ändern. Da ich den Beitrag der Zeit an dieser Stelle nicht wiederkäuen möchte, verlinke ich ihn euch an dieser Stelle. Schaut mal rein.

Zum Artikel „Wälder: Ab durch den Kamin“ der Zeit.

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