Naturgebloggt

Naturschutz – weil's wichtig ist

Kategorie: Wunder der Natur (Seite 1 von 7)

Ein Überlebenskünstler unter den Faltern

Mitunter haben manche Tierarten recht eigenartige Strategien entwickelt um in ihrer stellenweise recht extremen Umgebung zu überleben. Ein besonderes Beispiel dürfte die Schmetterlingsart Erebia nivalis sein. Dieser Tagfalter in rotbraunem Gewand ist nur jenseits der 2000m-Marke anzutreffen. Mit dieser Strategie machte er nun ein Team aus Wissenschaftlern des Senckenberg Institutes in Münchenberg auf sich aufmerksam.

Um das Verhalten der Art besser verstehen und etwaige Schlüsse ziehen zu können, führten die Forscher im österreichischen Nationalpark „Hohe Tauern“ über den Zeitraum Juli bis August 2013 eine umfassende Feldstudie durch. Zu diesem Zwecke wurden knapp 1400 Schmetterlinge gefangen und markiert, Alter, Geschlecht sowie weitere Merkmale erfasst und anschließend wieder in die Freiheit entlassen. Bisher sind 350 der markierten Tiere den Wissenschaftlern wieder ins Netz gegangen. Mark-recapture-release-Methode oder auch Rückfangmethode nennt man solch Vorgehen. Auf diesem Wege lassen sich wunderbar Daten über Verbreitung, Flugrouten und Nahrungsquellen ableiten.

Damit soll es das hier an dieser Stelle gewesen sein. Der Artikel erschien im Original auf naturschutz.ch und soll bitte auch dort in Gänze gelesen werden. Folgt dazu bitte diesem Link.

[Video] Schnarchender Kolibri erobert das Netz

Ehummingbirdin kleiner Gute-Laune-Macher zum frühen Morgen. Denkt man an Kolibris, so fallen einem unzählige Bilder ein, wie diese Tierchen munter und aktiv herumschwirren. Eigentlich hat man selten welche schlafend gesehen. Dabei schlummern sie recht häufig und ausgesprochen tief. Der sogenannte Torpor stellt sich ein. Dabei wird der Stoffwechsel auf ein absolutes Minimum gesenkt. Der Grund dafür sind Energiesparmaßnahmen. Allerdings ist das Aufwachen aus dieser Betäubung recht schwierig und aufwendig. Dafür braucht es ziemlich große Mengen an Sauerstoff. Diese holt sich der Kolibri, indem er während des Schlafens kräftig einatmet. Dabei ertönen Geräusche, die unserem Schnarchen  nicht ganz unähnlich sind. Aber nun genug der Worte, schaut euch stattdessen das Video an.

Neues Bakterium mit Hunger auf Plastik entdeckt

Glaubt man den Berichten aus der Wissenschaft, so haben Japanische Forscher ein neues Bakterium entdeckt, welches sich (ausschließlich?) von PET ernähren soll. Wohlgemerkt die gleichen Forscher welche seit Jahren Wale, Haie und Delfine zu Forschungszwecken jagen untersuchen und noch nichts dahingehend publiziert haben.  Die neu entdeckte und als Ideonella sakaiensis 201-F6 beschriebene Art sei in der Lage mittels zweier Enzymen Plastik zu zersetzen. PET wird in diversen Zwischenreaktionen hydrolisiert und die freiwerdende Energie für das Wachstum genutzt. Ob es sich dabei um Tatsachen handelt und diese Art zum Aufräumen in den Meeren genutzt werden kann, bleibt vorerst ungewiss. Bevor man irgendwelche Aussagen in diese Richtung machen kann, müssen weitere Untersuchen durchgeführt werden. Passen würde es, der Mensch bekommt es nicht auf die Reihe den geliehenen Planeten sauber zu hal

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