Ein oftmals vorgebrachtes Argument gegen den Klimaschutz sind die vermeintlich zu hohen wirtschaftlichen Einbußen. Es wird der Wegfall von Arbeitsplätzen sowie die Aufgabe des errungenen Fortschrittes beanstandet. Sicherlich muss man solche Argumente ernst nehmen aber sie sollten keinesfalls das naturverträgliche Handeln bestimmen. Eine aktuelle OECD-Studie schickt sich nun an, den Klimakritikern etwas Wind aus den Segeln zu nehmen.

Klimaschutz bringt Wachstum in alle G20-Länder

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) legt in ihrer neuesten Studie ganz schön vor. Die Kernaussage ist bestimmt nicht wohlfeil in den Ohren mancher Klimaleugner. Investitionen in Klimaschutz fördern wirtschaftliches Wachstum, unterlassener Klimaschutz führt zu Wachstumseinbußen“, bringt es die Studie auf den Punkt. Das Papier, welches jüngst in Berlin präsentiert wurde, mit dem passenden Titel „Investieren in den Klimaschutz, investieren in Wachstum“, wurde vom Bundesumweltministerium unterstützt und zeigt, dass eine Klimaschutzpolitik, die struktur- und fiskalpolitisch unterfüttert wird, sich auf die volkswirtschaftliche Leistung aller G20-Staaten positiv auswirkt.

Klimaschutz fördert Artenvielfalt

Einen schalen Beigeschmack hat die Studie allerdings. Es wird mit keiner Silbe über das Wachstum der Biodiversität gesprochen. Schon klar, es muss vor allem die Wirtschaft bei den Hörner gepackt werden aber wieso muss sich alles um das finanzielle Wachstum bzw. die Sicherheit des Kapitals gehen. Kann man nicht einfach in Klimaschutz investieren, weil wir es der Biodiversität auf Erden schuldig sind? Allem Anschein nach geht Klimaschutz nur, wenn die Wirtschaft abgesichert ist,. Sind eine Neuausrichtung und naturveträgliche Denkweisen denn kein Grund das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen (Quelle: BMUB)?