Die Problematik rund das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid oder auch CO2 dürfte hinlänglich bekannt sein. Zusammen mit dem weitaus schlimmeren Treibhausgas Methan ist es einer der Hauptmotoren für den weltweiten Klimawandel. Natürlich zu sehr großen Teilen menschgemacht. Dennoch gibt es ab diesem Jahr ein paar neue Daten und Fakten zum Thema. So sind ab 2016 Werte von 400 parts per million (ppm) das „neue Normal“. Wie scinexx.de berichtet stagnieren die anthropogen verursachten CO2-Emissionen seit drei Jahren und dennoch gelangen immer mehr Mengen davon in die Luft. Grund dafür sind neue Mitspieler im globalen Kohlenstoffkreislauf, u.a. Ozeane.

War es bisher ein schwieriges Unterfangen die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre, Landmassen und Ozeanen zu erfassen, so bieten die Daten des Orbiting Carbon Observatory-2 (OCO-2) neue Einblicke in die Thematik. Die Fähigkeit des Satelliten, bei Überföügen permanent die CO2-Werte unter ihm zu messen, machen den Satelliten einzigartig. Seit Beginn seiner Reise im September 2014 hat OCO-2 fast 100.000 CO2-Messwerte pro Tag geliefert. Wohlgemerkt über den ganzen Globis verteilt.  Dank dieser Datensätze konnten Forscher der NASA nun eine neuartige Visaulisierung des CO2-Verhaltens in der Erdamtosphäre realisieren. Dadurch können bspw. Biotope ermittelt werden, die besonders viel CO2 aufnehmen und so zu wichtigen Speichermedien werden. Schaut euch den Film mal an. Er ist wahrlich beeindruckend (Quelle: scinexx.de).