Zu meinen Tätigkeiten gehört auch eine regelmäßige „Kontrolle“ eines Waldgebietes. Konkret schaue ich dabei nach den Nistkästen für unsere gefiederten Freunde  und  achte darauf, dass einer Nutzung nichts im Wege steht.
Gerade jetzt zu Beginn der Brutzeit sollte es mit der Behausung keine Probleme geben. Man hat als Vogel schließlich etwas anderes im Kopf.

Diese Aufgabe führt mich schon recht zeitig in die Natur und meist spaziere ich daher alleine und in aller Ruhe durch den Wald. Es ist jedes Mal aufs Neue eine wundervolle Erfahrung und ein Erlebnis. Man kann nie sagen, dass man zweimal das Gleiche hört oder sieht. Jeder Morgen ist einzigartig.

In diesen besinnlichen Stunden bin ich für diesen Beruf dankbar und denke mitunter an die gestressten Autofahrer, U-Bahn-Nutzer und alle die im frühmorgendlichen Pendelverkehr stecken und schon wieder Nerven lassen, bevor der Tag begonnen hat.

Ich kenne dies noch aus früheren Tagen und vermisse es kein bisschen. Wenn ihr könnt und die Möglichkeit habt, stellt, setzt oder legt euch auch einmal frühmorgens in den Wad und lauscht dem Erwachen der Natur. Ich garantiere euch, es ist eine Erfahrung der besonderen Art.

In diesem Sinne…