Wie bereits gesternschon erwähnt, befasste sich der Vortrag von Tobias Hauser mit den Philippinen.
Unter dem Motto „Philippinen-7107 Inseln voller Kontraste“ zeigte der Fotojournalist Tobias Hauser die zwei Seiten des zweitgrößten Inselreiches unserer Erde.

Die Philippinen bestehen aus drei größeren Inselgruppen. Luzon, Visayas und Mindanao.  Man sagt diesen drei Inseln nach, dass irgendwo dort das Paradies versteckt sein müsse. Dass das nicht unbedingt stimmt werden wir später noch sehen.
Jeder kennt die typischen weisen, mit Palmen gesäumten  Strände und das kristallklare Wasser. Solche Fotos findet man zuhauf in jedem Reisekatalog oder in unzähligen Werbespots.
Klar, die Natur und Landschaft ist besonders schön und sucht ihresgleichen. Was aber gerne einmal verschwiegen wird, sind die Probleme denen sich die Regierung der Philippinen gegenüber sieht.
In den letzten einhundert Jahren hat sich die Bevölkerung schätzungsweise verhundertfacht. Auf einer Fläche von ca. 299.762 km² tummeln sich 92.337.852 Menschen.  Das macht einen Schnitt von ca. 308 Einwohnern pro km².  Das Land hat eben solche Kontraste wie das Reich der Mitte. Direkt an die Slums grenzt die Millionenmetropole Manila. Mit 1,6 Millionen Einwohnern ist sie das Ballungsgebiet schlechthin.
Das größte Problem welches die Philippinen im Allgemeinen und Manila im Besonderen betrifft hat einen ganz einfachen Namen: Landflucht. Schätzungsweise kommen jeden Tag 1000(!)Menschen in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Stadt. Wie das in einem Land, in dem 80 % des Reichtums von ca. 200 wohlhabenden Familien aus China erbracht wird, möchte ich morgen näher beleuchten.

In diesem Sinne…