Man hört in diesen Tagen immer wieder wie vermüllt unsere Meere und Ozeane durch menschliches Zutun sind. Jedes Jahr gelangen Unmengen an Kunststoffabfall in die Ozeane und zerstören so unaufhaltsam wertvollen Lebensraum. Ein team aus Forschern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel haben sich nun der Frage angenommen, wie schnell (wenn überhaupt) zersetzen sich eigentich Plasrik- bzw. Kunststofftüten in den Meeren? Uma verwertbare Aussagen darüber treffen zu können, hat das Team Sedimentproben aus der Eckernförder Bucht untersucht. Diese Proben packte man einmal in handelsübliche Polethylen-Tüten und neumodige komposttierbare Plastiktüten und untersuchte sie in für den Meeresboden typischen Umgebungen. Das Ergebnis war ernüchternd. In Sachen Abbauaktivität gibt es keinerlei Unterschiede zwischen den jeweiligen Tüten. Zwar besiedelten Bakterien die kompostierbare Tüte zeitlich schneller als die herkömmliche Variante aber abgebaut wurden beide Verpackungen nach 100 Tagen nicht. Zumindest in einem nicht feststellbaren Maße. Den kompletten Artikel könnt ihr an dieser Stelle nachlesen. Ich möchte den Kollegen die wiisenchaftliche Arbeit nicht abspenstig machen, daher die Verlinkung. Eines sagt uns diese Untersuchung aber ganz genau, auch wenn die Produkte einen scheinbar öklogischen Eindruck machen und einen „grünen“ Anstrich haben, sollte man doch vorsichtig sein und am besten gar keinen unnötigen Müll verursachen (Quelle: Future Ocean).

Quelle: GEOMAR

Quelle: GEOMAR