Schlechte Neuigkeiten aus der Schweiz. Das BAFU, Bundesamt für Umwelt, hat in seiner Revison der Jagdverordnung ein paar brisante Neuerungen. So soll den Bedenken von Landwirtschaft und Jägereimehr Beachtung  geschenkt werden. Ebenfalls werden die Sorgen der Bergbevölkerung mit einbezogen. All dies gipfelt in Voraussetzungen für einen erleichterten Wolfsabschuss. So ist eine der Neuerungen der erlaubte Abschuss von Jungwölfen in Gebieten mit Wolfsrudeln, allerdings nur, wenn sich die Tiere wiederholt und unmittelbar in Siedlungsnähe aufhalten. Wie Vertreter des Schweizer Naturschutz mitteilten, zeigen sich Wolfsbefürworter besorgt. Es wäre nicht das erste Mal, dass Schindluder mit solchen „lachsen“ Gesetzen getrieben wird. Die Originalmeldung könnt ihr hier nachlesen. In dem Artikel wird auch auf einen Punkt eingegangen der mir sauer aufstößt. In der Schweiz gibt es gerade mal 25 Wölfe. Ob solche drastischen Maßnahmen erforderlich sind ist eher zweifelhaft. Eher wird hier der allgemeinen Panikmache zugestimmt und schneller gehandelt als gedacht wird. Andererseits ist in der Schweiz noch so etwas wie Demokratie vorhanden. Daher liegt das Schlusswort in den Händen des Volkes. Mal schauen wie sich die Sache noch entwickelt. (Quelle: naturschutz.ch).