Heute ist es mal wieder soweit. Die Sonne erreicht auf der Nordhalbkugel die höchste Mittagshöhe bzw. ihren höchsten Stand über dem Horizont. Dadurch haben wir heute den längsten Tag und die kürzeste Nacht im Jahr.
Die Menschheit verbindet seit jeher etwas mystisches mit diesem Tag. Besonders in Nordeuropa hat dieser Tag eine besondere Bedeutung, leitet er doch das Ende der „Weißen Nächte“ ein.

Seit der Christianisierung Europas stehen Mitsommerfeste oft mit Johannes dem Täufer in Verbindung, daher auch der Brauch der Johannisfeuer. Aber wie so vieles wurde auch das von den Christen „gemopst“, die eigentlichen Rituale sind sehr viel älter.

Die Sonne hatte und hat eine wichtige Bedeutung für das Überleben auf der Erde. Sie beeinflusste die Handlungen der Menschen so sehr, dass Bauwerke wie Stonehenge oder Kunstobjekte wie die Himmelsscheibe von Nebra  entstanden sind.

Wie dem auch sei, für mich markiert sie einen Wendepunkt im Jahr der eine unschöne Zeit einläutet. Als Juni-Geborener gefällt es mir nicht wenn „der Winter naht“. Aber jetzt freue ich mich eben auf die Wintersonnenwende.