Vor ein paar Tagen schrieb ich im Blog schon einmal über das oftmals unbemerkte Aussterben von Arten bevor diese überhaupt entdeckt wurden. Auf meinem heutigen Streifzug durch das Internet fiel mir eine Kolumne auf Spektrum.de ins Auge, die sich genau mit dem Thema befasst. Darin wird das massenhafte Sterben von Wirbellosen im Allgemeinen und das von Schmetterlingen im Besonderen beklagt.  Laut heutigen Schätzungen verschwinden täglich bis zu 100 Arten der Wirbellosen von der Erde. Unnötig zu erwähnen, dass es nur Vermutungen sind. Es ist unmöglich  eine konkrete Zahl zu nennen. Was für den Autor des Artikels aber viel schlimmer ist, weitaus schlimmer, ist dass dieses Massensterben von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt bleibt. Dabei sind es gerade diese kleinen oftmals unbeachteten Geschöpfe die unsere Welt am Laufen halten. Sie übernehmen wichtige Aufgaben wie Bestäubung, Schädlingsbekämpfung sowie Nahrungserzeugung für wahnsinnig viele darauf aufbauende Organismen. Hätten wir noch eine intakte Gefügekette mit ausreichenden Insekten etc. bräuchte man nicht diese Unmengen an Pestiziden die heutzutage auf unseren Feldern und somit in unserem Essen landen. Nehmt euch mal die paar Minuten Zeit, surft zu den Kollegen von Spektrum und lest den Artikel. Er regt, so hoffe ich doch, zum Nachdenken an (Quelle: Spektrum).

Artikel „Wir dürfen die Insektenkrise nicht ignorieren“ (erschienen auf spektrum.de)

Idea leuconone

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