Derzeit dreht sich die Welt ein Stückchen langsamer. Das Coronavirus und die einhergehende COVID-19-Erkrankung halten nach wie vor die Welt in Atem. Noch immer versuchen die Regierungen der Länder mit mehr oder weniger sinnvollen Maßnahmen einen Weg durch die Krise zu finden.

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Ob man diese Maßnahmen nun für vollkommen überzogen oder dringend nötig erachtet, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden. Auch geht es mir nicht um die unweigerlich folgenden wirtschaftlichen Schäden. Vielmehr geht es mir darum, dass derzeit viele Branchen auf den Kopf gestellt werden. Besonders die Reise- und Werbeindustrie steht vor immensen Herausforderungen und nicht alle Beteiligten werden die kommenden Wochen und Monate überstehen.

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Aber auch die mir sehr am Herzen liegende Naturschutzbranche sieht sich einer ungewissen Zukunft gegenüber. Einem aktuellen Beitrag auf mongabay.com seien sogar bis zu 80% der Berufe im Naturschutz betroffen. Was aus dem Artikel nicht so klar hervorgeht (oder von mir überlesen wurde) ist, worauf sich die Angaben beziehen? Weltweit oder lediglich in den USA? Das macht schon einen Unterschied.

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Vielen Leserinnen und Lesern ist mitunter nicht bewusst, dass Naturschutz längst nicht mehr die Spielwiese von dunkelgrünen Idealisten und Hardcore-Naturliebhabern ist, sondern sich zu einer großen Industrie, bestehend aus Rangern, Forschern, Bildungseinrichtungen, Vereinen Filmemacher, Tourismus und vielen weiteren Bereichen gemausert.

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Viele dieser Tätigkeitsfelder sind von Zuwendungen Dritter abhängig und genau da liegt der sprichwörtliche Hase im Pfeffer. Forschung und praktische Arbeiten für einen besseren Klimaschutz dürfen nicht hinten runter fallen. Bei allem Leid, was Corona derzeit verursacht, darf das große Ziel, eine klimaverträgliche Lebens- und Wirtschaftsweise aufzubauen, nicht aus den Augen verloren werden. Vielleicht ist aber die derzeitige Krise auch eine Zeit der Besinnung und genau die Motivation, die es dafür braucht.

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