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Ein, wenn nicht sogar der Vorteil, wenn man in Sachsen-Anhalt wohnt ist der Feiertag am 6. Januar. Wie jedes Jahr kam er auch wieder völlig überraschend. Dennoch machte ich das Beste aus der Sache und schaute mir mal den nördlichen Harz an. Genauer gesagt die Gegend um Bad Harzgerode. Durch die winterlichen Temperaturen lag die Landschaft in ihrem weißen Winterkleid wunderbar ausgebreitet vor mir. Los ging es von Bad Harzburg, der Ort hat seinen Namen von einer Festung des salingischen Königs Heinrich IV. In der vergangenen Nacht sank die Schneefallgrenze auf 500 m und somit bekam der Harz eine ordentliche Menge Schnee ab. Erstes Etappenziel sollte die Canossa-Säule auf dem Antoniusplatz sein. Dazu ging es die ersten 2 Kilometer bergauf und als Belohnung wartete ein feiner Ausblick samt Fernsicht. Von da an wandert es sich wunderb den St. Antoniusweg entlang. Auf diesen rund 2 km sind allerhand Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte zu erreichen. Schlussziel des Wanderung war das Deutsche Kreuz des Ostens. Sollten eure Füße immer noch keine Ruhe geben, so lohnt sich ein Abstercher an die Rabenklippe. Hier gibt es neben einer Gaststätte (und im Sommer einen herrlichen Biergarten) auch eine formidable Aussicht auf das Umland. Besonders die Ruhe und Abgeschiedenheit hat mir besonders gefallen. Wo sich im Sommer Dutzende Touristen ein Stelldichein geben, ist es in den winterlichen Monaten nahezu menschenleer. Die Abendsonne, die mit ihrem wamren Licht die Landschaft überzieht, ist dann noch die Kirsche auf der Torte.

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