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Auf meinem gestrigen Spaziergang durch Feld und Flur, ist mir ein Detail ins Auge gefallen, welches ich mehr oder weniger nur durch Zufall entdeckt habe. Im Rahmen meiner diesjährigen Botaniksaison, in der ich mich vermehrt mit den gewöhnlichen Pflanzenarten am Wegesrand beschäftigen möchte, fiel mein Blick auf drei Gemeine Feuerwanzen (Pyrrhocoris apterus), die mit einer Walnusshülle beschäftigt waren. Die im Volksmund auch „Franzosenkäfer“ genannten Tiere brachen winzige Stückchen aus der Schale und trugen sie fort. Wohin kann ich nicht sagen. Es machte aber Spaß, ihnen bei dem geschäftigen Treiben über die Schulter zu schauen.

Was ich mit diesem Beitrag sagen will, ist folgendes. Nehmt euch auf euren Spaziergängen mal die Zeit, verweilt an einer Stelle und schaut euch ganz bewusst den Boden unter euren Füßen an. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit entdeckt ihr lauter Details, die euch im Vorbeilaufen verborgen geblieben sind. Wer sich aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr vor die Tür traut, aber einen Garten (ohne Kies) sein Eigen nennt, kann es auch auf dem heimischen Grundstück versuchen. Achtet mal bewusst auf die Natur und ihre Lebewesen. Ihr werdet sehen, es ist viel interessanter als Netflix und Co.

 

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