Die Gattung Trifolium ist durchaus vielfältig und und hat die unterschiedlichsten Lebensräume besiedelt. Eine der Arten die hoch hinaus wollen ist der Braun-Klee (Trifolium badium). Dieser ist eine kahle, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 20 Zentimetern erreichen kann. Die wechselständig am Stängel angeordneten Laubblätter von Trifolium badium sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist dreiteilig unpaarig gefiedert. Die Teilblätter sind bis zu 2 Zentimeter lang.

In den Alpen gehört der Braun-Klee (Trifolium badium) zu den häufigeren Pflanzen.

Zu bewundern sind die goldgelben Blütenköpfe zwischen Juni und August und bedienen sich eines einfachen Tricks um sich etwas „mehr Fülle“ zu geben. So sind in den jeweiligen Blütenständen um die 60 Einzelblüten verbunden. Sein Hauptvorkommen hat der Braun-Klee in den Alpen in Höhenlagen zwischen 600 m und 3000 m. Ich selbst habe ihn bisher nur in Österreich um den Großglockner gesehen. Trifolium badium kommt im Gegensatz zu vielen anderen (Alpen-)Pflanzen mit den heutigen Bedingungen in der Umwelt sehr gut zurech. So gehört die düngeliebende Art zu den wenigen Alpenpflanzen, welche von der Intensivierung der Landwirtschaft im Gebirge profitieren. Auf sehr hoch gelegenen Weiden, auf denen intensive Bewirtschaftung nicht mehr lohnt, zählt der Braun-Klee zu den geschätzten Futterpflanzen. An solchen Standorten sind hochwüchsige Pflanzen selten, offene Stellen häufig, so dass der Braun-Klee dort gute Bedingungen für sein Wachstum vorfindet.

Trifolium badium sticht mit seinen goldgelben Blütenköpfen gut sichtbar aus den alpinen Bergwiesen hervor.