Mit diesem Beitrag möchte ich ein Thema abschließen, welches ich vor drei Jahren schon mal im Blog behandelt hatte und mir bei der morgendlichen Zeitungslektüre wieder in den Sinn kam.

Mittlerweile sind auf naturgebloggt.de so viele Beiträge zu den unterschiedlichsten Themen erschienen, dass ich mir immer öfters denke: „Moment, zu dem Thema hast du doch schon mal was geschrieben“. So auch bei dem Thema zu den Anzuchtversuchen mit Torfmoosen.

Ziel des oben verlinkten Projektes war es, die Kultivierung von Toorfmoos auf Schwarztorf (Schwarztorf ist die älteste Torfschicht in Moorgebieten und trittzutage, wenn der darüberliegende Weißtorf abgebaut wurde) zu erproben und die eventuellen ökologischen Auswirkungen zu untersuchen. Ziel der Untersuchungen waren die Produktivität von Torfmoosen, die Biodiversität von Flora und Fauna und die Treibhausgasemissionen.

Moore sind einzigartige Lebensräume und Klimaretter. Leider werden sie nach wie vor trockengelegt und abgebaut.

Die in dem Projekt erzielten Resultate zeigten, dass die Torfmoose bei ausreichend zur Verfügung stehendem Wasser auch auf dem stark zersetzten und schlecht wasserleitenden Schwarztorf wachsen können.

Ebenso hat sich das Torfmoos als für den Gartenbau geeignetes Substrat bewährt, da es ähnlich wie Weißtorf ein Vielfaches seines Eigengewichts an Wasser speichern kann. Allerdings hat der potentielle Ersatzstoff noch ein großes Manko. Derzeit ist die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben, um mit dem günstigen Weißtorf zu konkurrieren.

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