Viele von uns verbringen (zu) viel Zeit in virtuellen Welten und jagen den Highscores hinterher. Oft werden Stunden in Spielen versenkt die meist genauso häufig gewechselt werden wie Unterhemden. Bricht man alles auf das Wesentliche herunter, so bleibt nichts bedeutendes am Ende übrig. Wieso also nicht dem Spielen einen nachhaltigen Sinn geben?

 

 

Videogames als Antrieb für Naturschutzarbeit

Erinnert ihr euch noch an den Sommer letzten Jahres? Da war das Handyspiel Pokémon GO allgegenwärtig. Mich erreichte der Hype, als ich mitten in der Nacht in einer Chemnitzer Straße zwei Jugendliche wahllos ansprach und nach ihrem Tun fragte. Die Antwort kam prompt: Pokémon spielen. Selten konnte ein Spiel solch Aufmerksamkeit generieren und die Leute so animieren an die frische Luft zu gehen. Schon damals kam mir die Idee, etwas ähnliches im Sinne des Naturschutzes auf die Beine zu stellen. Schon damals war es mir unbegreiflich, wieso man lieber digitale anstatt reale Tiere kartiert.

Zürcher Universität ergründet Möglichkeiten

Eine von der Universität Zürich gestartete Umfrage möchte nun testen, ob und wie sich Videogames bzw. Apps zur Datengewinnung für Wissenschaft und Forschung im Naturschutz nutzen lassen. Sollten die Leute da draußen auf die Pirsch nach echten Lebewesen gehen, wäre dies ein wichtiger Beitrag für die aktuelle Forschung. Auf diese Art und Weise wird man sich der umgebenden Vielfalt bewusst und sensibilisiert. Davon profitiert dann auch der Artenschutz. Auch wenn es für die Schweiz ist, nehmt doch mal an der Umfrage teil. Dauert auch  nur wenige Minuten (Quelle: naturschutz.ch).

Zur Umfrage über Videogames im Naturschutz.

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