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Ich möchte niemandem vorschreiben, wie man seine Freizeit verbringen soll. Aber zum Nachdenken und Reflektieren anregen möchte ich schon. Zumindest hin und wieder. Dazu gehört zum Beispiel das Thema Kreuzfahrten. Die immer größer werdenden Pötte sind nach wie vor ein Problem im Kampf gegen den Klimawandel. Das wird sich in Zukunft auch nicht so schnell ändern.

Kaum eine Kreuzfahrt-Reederei hat derzeit eine konkrete Strategie, um den konsequenten Umbau der Flotte in Richtung emissionsfreiem Betrieb voranzutreiben. Das ergab die Abfrage bei den 18 größten Kreuzfahrt-Anbietern auf dem europäischen Markt. Allenfalls einzelne Unternehmen, wie Ponant, AIDA und MSC haben die Entwicklung entsprechender umweltschonender Antriebe bereits begonnen und teilweise sogar in Pilotprojekten zum Einsatz gebracht. Auch prominente Anbieter aus Deutschland wie TUI Cruises oder Hapag-Lloyd Cruises stellen sich noch nicht der Herausforderung des Klimaschutzes. Zusammen mit dem norwegischen Anbieter Hurtigruten schneiden sie aber selbst mit vergleichsweise kleinen Schritten für besseren Klimaschutz deutlich besser ab als der Branchenschnitt.

 

 

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