Der 1599 in Aschersleben geborene Universalgelehrte Adam Olearius unternahm von 1633 bis 1639 als Gesandter des Herzogs Friedrich III. eine Reise nach Russland und Persien. Seine Erlebnisse veröffentlichte er ein paar Jahre nach der Reise in dem 1647 erschienenen Werk „Moscowitische und Persianische Reisebeschreibung“ und traf damit den Nerv der Zeit. Seine Reisebeschreibung zählt noch heute zu den bedeutendsten Werken der deutschen Sachliteratur des 17. Jahrhunderts und sollte bis in das ausgehende 19. Jahrhundert das Bild Russlands für die Europäer prägen.

Seit 2010 steht die zwei Meter große Bronzefigur am Johannistor in Ascherslbene, unweit des ehemaligen Geburtshauses von Adam Olearius.

Als 2010 die Landesgartenschau nach Aschersleben kam, rückte die Stadt ihren berühmten aber leider vergessenen Sohn der Stadt in den Fokus und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. So schaut seit September 2010 Adam Olearius als zwei Meter große Bronzestatue von der Stadtmauer am Johannistor herab und blickt auf die Stelle, an der einst sein Geburtshaus stand.

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