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Die Region um Clausthal-Zellerfeld ist geprägt vom Bergbau. An nahezu jeder Ecke lassen sich Spuren dieser ehemaligen Nutzung erkennen. So verwundert es auch nicht, dass es zahlreiche Teiche zu besichtigen gibt. Einer davon ist der Bärenbrucher Teich, welcher nahe dem Ort Buntenbock zu finden ist. Der Bärenbrucher Teich ist ein zum Oberharz Wasserregal gehörender Stauteich bei Buntenbock, dessen Geschichte sich bis in das 17. Jahrhundert zurück verfolgen lässt. In der heutigen Zeit wird der Bärenbrucher Teich als Überlaufteich betrieben, was bedeutet, dass das zufließende Wasser über den Überlauf in den Ziegenberger Teich abfließt.

Es empfiehlt sich den Bärenbrucher Teich im Rahmen einer familienfreundlichen Rundwanderung auf dem „WasserWanderWeg Buntenbocker Teiche“ aufzusuchen. Der Stempelkasten befindet sich in der Schutzhütte am Staudamm.

Die Strecke vom Ausgangspunkt Buntenbock bis zum Stempelkasten ist ebenfalls nach ca. 2 km geschafft und kann als Rundweg mit insgesamt w4 Kilometern beendet werden. Lohnt sich auch wegen der zahlreichen botanischen Entdeckungen, die ich an dieser Stelle lieber für mich behalten möchte. Nur auf eine möchte ich eingehen, da es sich dabei sicherlich um einen Gartenflüchter handelt und daher nahe der Häuser zu finden ist. Der Wald-Mohn (Papaver cambricum). Diese Art war mir bis dato nicht geläufig, fiel aber aufgrund seiner gelben und orangenen Blüten sofort auf.

Der Wald-Mohn (Papaver cambricum).

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