Wie ihr wisst, stehe ich voll und ganz hinter Naturschutzprojekten. Besonders dann, wenn sich diese mit der Stärkung der Beziehung zwischen Mensch und Natur befassen. Ein solches Projekt ist UTOBIOTOPIA von Gregor Schlönvoigt. In seinem Gastartikel stellt er euch das ambitionierte Projekt vor.

utobiotopisch

Gemeinsam für Nachhaltigkeit und eine bessere Umwelt mit der „UTOBIOTOPIA Naturlehrpfad-Erlebniswelt Berlin-Brandenburg“, ist schon seit über drei Jahren die Überschrift der Projektwebseite www.utobiotopia.de , die als Instrument in der Projektarbeit zahlreicheInformationen bereitstellen soll und hoffentlich für das Projekt begeistert.

Wenn man die Seite betritt, sollte man meinen, dass ein jeder langsam eine Vorstellung von dem doch sehr komplexen Projekt UTOBIOTOPIA gewinnen könnte. Große Fotos im Hintergrund, Skizzen und Texte erläutern, was das werden soll und worum es dabei geht.

Doch bei aller Mühe die ich mir mit dem Erklären meiner Idee gemacht habe, bin ich doch recht schnell darauf gekommen, dass ein Erklärfilm, eine 3D-Animation des ganzen her muss, um in zwei, drei Minuten genau zu zeigen wie UTOBIOTOPIA aussehen und funktionieren könnte. Bei der Sinnhaftigkeit und dem gemeinnützigen Engagement welches die Naturlehrpfad-Erlebniswelt haben soll, hätte ich nie gedacht, wie schwer es sein würde, an das Geld für diese Projektvisualisierung zu kommen.

In UTOBIOTOPIA wird es erstmals für jedermann möglich sein einen See so betrachten zu können, als wäre man ein Taucher und könnte sehen was er sieht, nur das man dabei trocken bleibt. Eine innovative gläserne Steganlage macht Perspektiven auf Uferbereiche und den Grund des Sees im Flachwasserbereich möglich.

So könnte die UTOBIOTOPIA-Erlebniswelt aussehen.

 

Schematische Darstellung der UTOBIOTOPIA-Erlebniswelt.

Schon dieser Spaziergang wird einmalig für alle Besucher werden. Im zweiten Teil der Naturlehrpfad-Erlebniswelt kann der Besucher einen Spaziergang am Grund des Sees machen, indem er durch einen langen gläsernen Tunnel läuft. In der Mitte des Tunnels wird es einen großen gläsernen Kuppel-Raum geben, in dem man sitzen und staunen können wird.
Dritter Teil ist die Fahrt im gläsernen U-Boot quer durch den See und vierter und letzter Teil des Naturlehrpfades wird ein Waldweg um den See herum sein, der genau wie die anderen Teile viele Informationen rund herum, um unsere einheimische Flora und Fauna in multimedialer Form, auch interaktiv zur Verfügung stellen wird.

An Attraktionen wird es also nicht mangeln und jeder Besucher wird vor Begeisterung nur so überschäumen, denn mit einem Großteil seines Eintrittsgeldes wird er zahlreiche Natur- und Umweltschutz-, sowie Tierschutzprojekte weltweit unterstützen und es werden weitere Standorte der UTOBIOTOPIA Naturlehrpfad-Erlebniswelt in ganz Europa gebaut werden können. Mit 10 Standorten ließen sich rund 150 Mio. Euro jährlich für diese wichtigen Ziele generieren.

Ein Geben und Nehmen das sich für alle mehr als lohnt.. Das hört sich doch gut an, sollte man meinen, doch geben mir die Ergebnisse meiner Finanzakquise, in Hinblick auf die für die Standortsuche, das Akquirieren von Fördermitteln und die restliche Finanzierung notwendige Projektvisualisierung, nur wenig Grund zum Glaube an diese höheren und guten Ziele.

Eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung der Projektvisualisierungscheiterte. Über 100 nationale und internationale Stiftungen für den Bereich Natur und Umwelt und Natur- und Umweltschutzorganisationen sahen sich nicht veranlasst mir bei der Umsetzung der Projektvisualisierung zu helfen, obwohl ich vernünftig und in akurater Form, höflich darum gebeten hatte. Über 200 vorrangig Berliner und Brandenburger, kleine und große Unternehmen sahen keinen Grund mich mit einem Sponsoring zu unterstützen.

Eine gut auf Twitter und Facebook kommunizierte Spendensammlung, wurde von mir nach 23 Tagen wegen ausbleibenden Spenden abgebrochen. Sicher ist einer der Gründe dafür, dass ich keinen Verein und keine Firma repräsentiere und deshalb wahrscheinlich kein Vertrauen verdiene. Ein anderer Grund ist sicher, dass das Projekt sehr groß und sehr teuer ist und seine Verwirklichung bisher noch in den Sternen steht. Doch alle großen, innovativen Projekte brauchten Zeit um Begeisterung zu schüren und Mitstreiter zu gewinnen und eine Lobby aufzubauen.

Bisher bin ich fast ganz allein. Wie wäre es um UTOBIOTOPIA bestellt, wenn viele sich dafür stark machen würden? Ist es eine Sache, für die sich viele Menschen stark machen sollten? Entscheide selbst! Deine Unterstützung ist in jedem Fall willkommen.

0