Der Klimawandel findet statt. Genau jetzt. In der ganzen Natur gibt es mehr oder minder deutliche Zeichen für eine Erhöhung der globalen Temperatur. Die dafür verantwortlichen Gründe lassen wir hier mal außen vor. Diese werden anderswo schon ausgiebig und stellenweise sehr hitzig diskutiert. An dieser Stelle soll es erstmal um eine der sichtbaren Auswirkungen der ansteigenden Temperaturen gehen.

Die Eisschmelze in der Antarktis vollzieht sich laut einer Studie schneller als bisher angenommen. Schon in den Jahren 1979 bis 2017 habe die Eisschmelze am Südpol einen Meeresspiegelanstieg um rund anderthalb Zentimeter verursacht, heißt es in der Untersuchung, die im US-Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht wurde. Diese Entwicklung ist deshalb so bemerkenswert, da die Eismassen der östlichen Antarktis bisher als unempfindlich gegenüber Temperaturanstiegen galten. Dabei sei diese Region wahrscheinlich empfindlicher gegenüber dem Klima als traditionell angenommen wird, und das ist wichtig zu wissen, weil sie sogar über mehr Eis verfügt als die Westantarktis und die Antarktishalbinsel zusammen (Quelle: Tagesschau).

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